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KULTURKALENDER

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Kulturelle Veranstaltungen

Agnès Vardas erster Spielfilm - La pointe Courte

Donnerstag, 9. Juni 2016 - 20:15 bis 22:00
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Als Agnès Vardas erster Spielfilm La Pointe Courte 1955 in die Kinos kam, setzte er ein Zeichen für ein neues, jugendfrisches Kino. Der Film stellte die herrschenden Konventionen der Epoche auf allen Ebenen in Frage. Er lässt die Alltagsrealität der Bewohner eines südfranzösischen Fischerdorfs auf die hochgradig durchstilisierten Auftritte eines jungen Paars aus Paris prallen, das durch die neorealistische Kulisse des Dorfes wandert.

 

Der Hut des Präsidenten - Lesung mit dem französischen Autor Antoine Laurain

Montag, 6. Juni 2016 - 19:30 bis 21:30
Buchhandlung Weltenleser, Oederweg 40, 60318 Frankfurt am Main

Antoine Laurain, geboren in Paris, arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler. Seit 2007 widmet er sich dem Schreiben und ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Der Hut des Präsidenten ist 2012 in Frankreich erschienen und wurde mit dem Relay-Preis und dem Landerneau-Découverte-Preis ausgezeichnet. Außerdem ist das Buch auf Platz acht der SPIEGEL-Bestsellerliste geklettert!

 

Carmen von Georges Bizet im Oper Frankfurt

Sonntag, 5. Juni 2016 - 18:00 bis 21:00
Oper Frankfurt, Untermainanlage 11, 60311 Frankfurt am Main

Carmen ist – Statistiken zufolge – die meistgespielte Oper der Geschichte. Doch ausgerechnet ihre Popularität als »das« Liebesdrama aus Leidenschaft verstellt den Blick auf ihr wahres Potenzial. Es mag sowohl am Komponisten wie an der schillernden Titelfigur liegen.

 

Agnès Varda - Murs Murs Mauerbilder

Donnerstag, 2. Juni 2016 - 20:15 bis 23:00
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Agnès Varda und Thom Andersen sind davon überzeugt, dass man die Straßen von Los Angeles am besten zu Fuß erwandert. Thom Andersen ist auf der Suche nach den Zeichen, die von den zahlreichen Immigranten hinterlassen werden, welche die Stadt bevölkern; er sucht aber auch nach Zeichen, die an den Verlust historischer Orte erinnern, an denen frühere Generationen multi-ethnischer Gemeinschaften zusammenlebten.

 

Compagnie XY: Il n´est pas encore minuit...

Sonntag, 22. Mai 2016 - 18:00 bis 20:00
Großes Haus, Staatstheater Darmstadt, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt

Wenn die nordfranzösische Compagnie XY auf der Bühne erscheint wird es akrobatisch! 2009 gegründet, umfasst das Ensemble heute 22 Artisten. Auf spektakuläre Weise experimentieren sie mit ihren Körpern, katapultieren sich von Sprungbrettern, wirbeln durch die Luft, türmen sich in atemberaubender Höhe, um dann wieder auseinanderzufallen. Es ist ein Spiel der Konstruktion und Dekonstruktion, die Komposition und Dekomposition eines zum Leben erwachten Gemäldes.

 

Agnès Varda, eine Ährenleserin der Bilder und Töne

Donnerstag, 19. Mai 2016 - 20:15 bis 22:15
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Fasziniert von der Figur der Ährenleserin in der Malerei des 19. Jahrhunderts reist Agnès Varda für ihren Film LES GLANEURS ET LA GLANEUSE durch Frankreich und sucht nach zeitgenössischen Ährenleser/innen: nach Menschen, die liegen gelassene und nicht mehr gebrauchte Objekte auflesen. Wer sind diese Leute, und was treibt sie an in ihrem Sammeln? Tun sie es aus schierer Not, weil sie sich verpflichtet fühlen, aus Leidenschaft oder aus Tradition? Oder treibt sie ein bestimmtes Ethos an, handelt es sich um eine Form des Aktivismus, ja der Kunst?

 

Agnès Varda - Porträts von Paris

Donnerstag, 12. Mai 2016 - 20:15 bis 22:15
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

L’Opéra-Mouffe (1958) und Daguerréotypes (1976) zählen zu Agnès Vardas gelungensten Dokumentarfilmen. L’Opéra-Mouffe handelt vom 5. Arrondissement von Paris, dem Quartier rund um die Rue Mouffetard. Der Film porträtiert die Menschen, die in dieser historischen Straße leben. Surrealistisch anmutende Bilder des weiblichen Körpers kontrastieren diese Porträts. Daguerréotypes handelt von den Ladenbesitzer/innen, die in der Rue Daguerre im 14. Arrondissement leben, der Straße, in der Varda seit den 1950er Jahren wohnt.

 

Der schöne Mai - Kino Pupille

Mittwoch, 11. Mai 2016 - 20:15 bis 22:30
Johann Wolfgang Goethe-Universität, Mertonstr. 26–28, 60325 Frankfurt am Main

Im ersten Friedensmonat nach sieben Jahren Algerienkrieg drehten Chris Marker und Pierre Lhomme in den Straßen von Paris 55 Stunden Interviews mit Passanten. »Das Resultat ist ein faszinierendes politisches und soziales Dokument, eine Momentaufnahme französischer Bürger, die über den Sinn von Glück - persönlich oder kollektiv - reflektieren, auch wenn sie zugeben, um die Zukunft ihrer Familien und ihrer Nation besorgt zu sein« (MoMA, New York).

 

Eine Stadt ansehen: Agnès Vardas Pariser Kurzfilme

Donnerstag, 28. April 2016 - 20:15 bis 22:00
Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main

Paris zählt zu den am meisten gefilmten und fotografierten Städten der Welt. Neben ihren bekannteren Spielfilmen drehte Varda, die seit mehr als sechzig Jahren in Paris lebt und arbeitet, über längere Zeit hinweg immer wieder Filme, die sich mit ihrer Stadt befassten. Diese Film-Serie erteilt Zuschauer eine faszinierende Lektion in der Kunst, eine Stadt anzusehen. Zuschauer bewegen sich durch Paris nicht mehr als Touristen, sondern als Reisende durch die Zeit, durch Gefühle und Ideen.

 

Ein Schriftsteller im Pyjama - Gespräch mit Dany Laferrière

Mittwoch, 27. April 2016 - 20:00 bis 21:30
Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt

Am Mittwoch, 27. April ist Dany Laferrière in der Romanfabrik zu Gast. Er wurde in Haiti geboren, lebt seit über 30 Jahren im Exil in Québec (Kanada), hat zahlreiche Roma­ne veröffentlicht und ist einer der wichtigsten französisch­sprachigen Autoren unserer Zeit. Im letzten Jahr hat ihn die Académie Française von Paris in ihre Reihen aufgenommen.

 

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