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KALENDER

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Veranstaltungskalender

Gespräch mit dem Anthropologen Philippe Descola : Jenseits von Natur und Kultur

Donnerstag, 26. Januar 2012 - 19:00
Campus Westend, Casino, 1.811, Grüneburgplatz 1, Frankfurt

 

Während unser westliches Weltbild von der zentralen Unterscheidung zwischen Natur und Kultur bestimmt ist, nehmen manche Kulturen kaum die uns selbstverständliche Trennung vor. In seinem vor Kurzem auf Deutsch erschienenen Buch „ Jenseits von Natur und Kultur “ zeigt Philippe Descola, dass unser Weltbild lediglich eines von vielen ist. Das Ziel der komparativen Anthropologie besteht darin, unsere und andere Kulturen besser zu verstehen - ohne Anthropozentrismus. Mit dieser These stellt Philippe Descola die gewöhnlichen Grenzen der Geisteswissenschaften in Frage und lädt zum Nachdenken über unser Weltbild, die Wissenschaften und das Verhältnis mit unserer Umwelt ein.

 

Die deutsch-französische Geschichte seit 1945

Freitag, 20. Januar 2012 - 16:00
Goethe-Universität, Westend, Casino 1.811, Grüneburgplatz 1, 60 323 Frankfurt

 

Aus Anlass des deutsch-französischen Tages und der Veröffentlichung der Bände X und XI in der Reihe "WBG deutsch-französische Geschichte" (s. im Folgenden) lädt das Institut français d’histoire en Allemagne drei der Autoren ein, die die neuere Geschichte zwischen den beiden Ländern hinterfragen.

 

Die Stadt im Mittelalter. Ein Ort der Öffentlichkeit ?

Mittwoch, 26. Oktober 2011 - 18:00
IG Farben Haus- 411 – Goethe-Universität

 

Die Stadt im Mittelalter. Ein Ort der Öffentlichkeit ?

Pierre Monnet (Leiter des Institut français d’histoire en Allemagne in Frankfurt/ Mittelalterhistoriker)

Gab es in der mittelalterlichen Stadt eine „Öffentlichkeit“ ?

Diese Frage zu stellen, bedeutet nicht nur, die Theorien von Jürgen Habermas auf ihre Verwendbarkeit für die mittelalterlichen Gesellschaft hin zu hinterfragen, sondern auch, zwei miteinander verschränkte Fragen zu stellen :

Was sagt eine Gesellschaft über sich selbst, wenn sie innerhalb des sozialen Gebildes eine Grenze zwischen „öffentlich“ und „privat“ zieht ? Und was sagt die Mediävistik über sich selbst, wenn sie die Kategorie der „Öffentlichkeit“ aus anderen geschichtlichen Perioden importiert und anwendet ?

 

Internationales Kolloqium : Die Ökonomie des Privilegs (Westeuropa, 16.-19. Jahrhundert)

Donnerstag, 30. Juni 2011 - 9:00 bis Samstag, 2. Juli 2011 - 19:00
Francfort-sur-le-Main

 
Institut français d’histoire en Allemagne 
Verein der Freunde und Förderer der Goethe-Universität Frankfurt 
Universität Frankfurt (Historisches Seminar - Fachbereich 08) 
Université Marne-la-Vallée (laboratoire ACP) 
Institutions et dynamiques historiques de l’économie (CNRS/ université Paris I)

 

 

Internationales Kolloqium : "Agôn. Leistung und Wettbewerb (5.-12. Jahrhundert)"

Donnerstag, 16. Juni 2011 - 9:00 bis Samstag, 18. Juni 2011 - 19:00
Frankfurt/Main

 

Organisiert von mehreren europäischen Institutionen unter der Leitung des Instituts für archäologische Wissenschaften (Goethe Universität Frankfurt am Main) hat dieses Treffen im Rahmen eines umfassenden Programms den Wettbewerb in der mittelalterlichen Gesellschaft von 400-1100 n.Chr. zum Thema und befasst sich mit ihm im „sportlichsten“ Sinn. Während die antike Welt von den Werten des individuellen und gemeinschaftlichen Wettbewerbs geformt wurde, scheinen eben diese ihre Wichtig-keit während des Früh- und Hoch-mittelalters verloren zu haben. Werden sie verleugnet oder mit einem anderen Sinn zugunsten der Entwicklung des Christentums belegt, zum Beispiel bei „Gottes Athleten“ ? Was werden hinsichtlich dieser Entwicklung die Orte, Institutionen und eigentlichen Strukturen des Wettbewerbs ? Was bedeutet gewinnen, indem man alleine oder in der Gruppe der Beste ist, ermutigt von den Fans, belohnt wird, einen Rekord bricht ? In welchem Zusammenhang würdigt man und in welchem verwehrt man einen Wettbewerb ? In welchem Maß ist dieser ein Ersatz oder eine Maske für andere Rivalitäten ?

 

Mittelalterliche Archäologie : Vorträge

Dienstag, 30. November 2010 - 16:00 bis Dienstag, 31. Januar 2012 - 18:00
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Campus Westend / Grüneburgplatz 1 / Raum 311 (Rez-de-Chaussée)

 

In Kooperation mit dem Institut für archäologische Wissenschaften de l’Université Goethe (Francfort), veranstaltet der IFHA Vorträge über das folgende Thema :


Gaulois-Romains-Francs :
tendances récentes de l’archéologie en France


 

Frankreich für Historiker

Donnerstag, 25. November 2010 - 9:00 bis Freitag, 26. November 2010 - 19:00

 

In Deutschland haben Liebhaber der Geschichte nie aufgehört, sich für Frankreich zu interessieren. Sie bedauern aber oft, dass diesbezüglich zu wenig Informationen vorlägen : Neben der sprachlichen Hürde rühren Missverständnisse oft daher, dass es in Frankreich eine große Vielfalt von Akteuren gibt, dass keine Überschneidungen mit den deutschen Kategorien ersichtlich ist (was ist diese merkwürdige „Agregation“, der die Franzosen solch große Bedeutung zumessen ? Was sind das für Schulen, die zugleich „normal“ und „höher“ sind ?), oder noch viel einfacher dass man ganz praktische Probleme befürchtet, wenn man eine Reise nach Frankreich unternehmen möchte, um das „Universum“ der französischen Historiographie zu entdecken.

 

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